Um die Mails aus vpopmail Postfächern bzw. maildir Postfächern von einem Server auf den anderen zu bekommen, kann man diese Postfächer einfach in ein .tar.gz File packen und auf dem anderen Sever entpacken. Fehlen allerdings die entsprechenden root Rechte, so geht das ganze auch mit qmail-inject und SMTP.
Folgendes Script schiebt alle Mails aus dem new/ Verzeichnis eines Maildirs in die lokale Queue. Das setz voraus, dass per “smtproutes” qmail weiß, wohin er die Mails schicken soll:
beispiel.de:1.2.3.4
Und hier das kleine Kopierscript:
cd /var/vpopmail/beispiel.de
for i in `find -maxdepth 1 -type d`; do [ -a "$i/.maildir/new" ] && for x in `ls -1 $i/.maildir/new`; do X=`echo $i | sed -e ‘s/\.\///’`; echo -n .; qmail-inject $X@beispiel.de < $i/.maildir/new/$x; done; echo; done
Und schon rödelt der lokale qmail und schickt die Mails an die oben eingerichtete Adresse. Bei einigen Mails klappt das auslesen mit qmail-inject leider nicht richtig, daher ist diese Methode nicht 100%ig sicher. Aber sie funktioniert
Ach ja, das Script gewinnt sicherlich keinen Schönheitspreis, aber eine Fortschrittsanzeige ist per “.” dabei!
Ab und zu möchte man doch mal etwas von einem Linux-Server auf einen anderen kopieren, z.B. beim Umzug einer oder mehrerer Domains von einem auf den anderen Server. Vorausgesetzt man hat auf beiden Linux-Servern Shellzugang, so kann man folgende Kommandoverkettung nutzen, um per tar + ssh über das Netzwerk die Dateien und Ordner inklusive Datendurchsatzanzeige und Datenpufferung zu kopieren:
cd /hier/liegt/das/alte/zeug
tar cpf – * | mbuffer -m 200M | ssh @ tar xpf – -C /hier/soll/das/alles/hin
Nutzt man “mbuffer”, so sieht man sowohl den aktuellen Pufferfüllstand, als auch die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit im Netzwerk. Per “-m 200M” wird der Puffer auf dem aktuellen System auf 200 Megabyte gesetzt. Je größer der Puffer, desto mehr RAM muss die aktuelle Maschine haben.
Die Ausgabe sieht dann Beispielhaft wie folgt aus:
in @ 286 MB/s, out @ 91.4 kB/s, 64.0 kB total, buffer 100% full
[....]
in @ 0.0 kB/s, out @ 1304 kB/s, 3227 MB total, buffer 0% full
summary: 3227 MByte in 6 min 34.3 sec – average of 8380 kB/s
Den “mbuffer” kann man natürlich auch weglassen, dann fehlen allerdings jegliche informelle Anzeigen:
cd /hier/liegt/das/alte/zeug
tar cpf – * | ssh @ tar xpf – -C /hier/soll/das/alles/hin
Immer mehr Politiker haben immer weniger Ahnung von dem, was sie da eigentlich machen. Überwachung jedes Bürgers, Sperren von illegalen Inhalten anstelle von Bekämpfung dieser Inhalte. Die Produzenten machen ungestört weiter .. das ist keine Politik mehr, dass ist armselig! Am 27. September ist nun die gelegenheit, den Parteien zu zeigen, was die Bürger davon halten. Alternativen? Die Piraten !
lobo235 hat auf netlobo.com eine JavaScript funktion veröffentlicht, mit der man recht einfach einen Paramater aus der URL lesen kann. Sollte der Parameter nicht vorhanden sein, so liefert die Funktion einen leeren String zurück, andernfalls den Inhalt des Parameters.
Hier das Script:
function get_url_param( name )
{
name = name.replace(/[\[]/,"\\\[").replace(/[\]]/,"\\\]");
var regexS = "[\\?&]"+name+"=([^&#]*)";
var regex = new RegExp( regexS );
var results = regex.exec( window.location.href );
if ( results == null )
return "";
else
return results[1];
}
Ich war so frei und hab die Funktion mal etwas leserlicher gestaltet und umbenannt.
Viele kennen das Problem: Bei der Installation von Windows XP wurde im BIOS die Einstellung für den SATA-Controller auf “Enhanced, IDE” belassen. Das hat u.a. die Folge, dass NCQ (Native Command Queueing) moderner Festplatten nicht verwendet wird. Es gibt allerdings einen Trick, um Windows XP nachträglich mit AHCI vertraut zu machen.
Vorher sollte auf jeden Fall ein Backup des Systems erstellt werden, da nicht auszuschließen ist, dass Windows XP nach dem Eingriff nicht mehr auf die Platte(n) zugreifen kann.
Als Beispiel nehme ich mein eigenes System, das Asus P5Q mit Intel P45 Chipsatz. Zuerst muss von Intel der “Intel Matrix Storage Manager” heruntergeladen werden. Die Datei namens “iata86enu.exe” speichert man an einer beliebigen Stelle. Danach in der Eingabeaufforderung (Start -> Ausführen -> “cmd”) in das entsprechende Verzeichnis wechseln und per “iata86enu.exe -a -a -p c:\ahci” die nötigen Treiber in das Verzeichnis c:\ahci entpacken lassen. In dem neuen Verzeichnis befinden sich nun 32bit und 64bit Treiber für den AHCI-Kontroller.
Nun den Gerätemanager aufmachen und unter “IDE ATA/ATAPI-Controller” sollten sich ein oder mehrere Einträge der Art “Intel ICHxx …” befinden. Der Treiber dieser Controller muss nun durch den gerade entpackten ersetzt werden. Dazu klickt man einen Controller an, rechte Maustaste und “Treiber aktualisieren”. Die Frage nach Windowsupdate mit “Nein” beantworten, “Software von einer Liste…” aktivieren und zum Schluß “Nicht suchen, sindern den zu installierenden Treiber selbst wählen” anklicken. Dann über “Datenträger” nach “c:\ahci\winall\Driver” navigieren (oder Driver64 für ein 64bit XP). Es sollte nun eine Liste von allen möglichen Intel ICHxx Controllern erscheinen. Hier muss genau der Controller gewählt werden, welcher auch tatsächlich auf dem Board verbaut ist (ein Fehler hier kann das System unbootbar machen).
In meinem Fall habe ich den “Intel ICH10R SATA AHCI Controller” gewählt und bisher keine Probleme festgestellt. Den Hinweis von Windows, dass der gewählte Treiber möglicherweise nicht mit dem Gerät funktioniert mit “Ich möchte trotzdem installieren” bestätigen. Danach erfolgt die Treiberinstallation und die restlichen Controller können so umgerüstet werden (ich habe beide Controller umgerüstet, möglicherweise reicht einer, da beim nächsten Start Windows einige neue Hardwarekomponenten erkennt und die Controller auf einen reduziert).
Nun den PC neu starten und im BIOS unbedingt den SATA-Controller von “Enhanced, IDE” auf “AHCI” umstellen. Windows erkennt nun einen SATA AHCI Controller und alle dort angeschlossenen Festplatten neu. Ein weiterer Reboot und die Umstellung ist komplett. Das ganze läuft bei mir nun schon einige Zeit stabil und an einigen Stellen (vorallem nach dem Login) macht sich NCQ doch bemerkbar.
Wichtig: Unbedingt Backups machen! Ich bin für Datenverlust nicht verantwortlich!
Derzeit gibt es leider einen hartnäckigen Compilefehler mit libtool-2.2 und proftpd-1.3.1 unter Gentoo. Die Lösung ist schon vorhanden, aber derzeit leider noch (immer) nicht in portage.
In dem entsprechenden BUG-Report befindet sich die Lösung als ebuild (attachment). Sofern noch nicht vorhanden, legt euch z.B. unter /usr/local/portage ein neues portage overlay an und tragt dies in /etc/make.conf ein. Dann legt die Verzeichnisse net-ftp/proftpd an (mkdir -p net-ftp/proftpd) und kopiert das ebuild aus dem BUG-Report dorthin. Dann noch ein ebuild ./<name des ebuild> digest und ihr könnt proftpd erfolgreich installieren.
Windows Vista gesegnete werden es mit Sicherheit schon oft erlebt haben: Man ändert die Einstellungen eines Ordners und möchte diese Einstellung auf alle andere Ordner anwenden. Doch da tut sich nichts. Allerdings gibt es hierfür Abhilfe.
Moredread hat im @rea51.de Forum die "Masterlösung" gepostet, richtig schön erklärt und mit Bildern illustriert. Ich könnte hier natürlich einfach seinen Post nachbaun, doch möchte ich nicht seine Lorbeeren einheimsen und verweise daher nur auf seinen 1a-Beitrag.
Ich hatte so eben das Problem, eine Liste mit zugespammten Email-Adressen zu sortieren. Ein cat emails.txt | sort sortiert mir die Liste, allerdings nach dem Usernamen-Teil der Email-Adresse (also nach dem Teil vor dem @).
Ich brauchte aber eine Sortierung nach dem Domainteil. Ein kurzes Stöbern in der man-page zu sort brachte dann auch die Lösung:
cat emails.txt | sort -t ‘@’ -k +2
sort soll das Zeichen @ als Trenner nehmen und dann nach dem Feld 2 sortieren. Und schon hab ich meine Liste von Email-Adressen nach deren Domain sortiert und kann diese Liste nun z.b. in Openoffice Calc weiterverarbeiten.
Diesmal liest es sich doch etwas seltsam, der Internet Explorer würde von Geistern bedroht. Geht es hier etwa um verstorbene IE Benutzer? Nicht ganz, vielmehr geht es um eine Methode, mit der durch einfache Mittel der Surfer bei der Benutzung des IE ausspioniert werden kann!
Es handelt sich hierbei um eine Sicherheitslücke, wer einmal auf eine preparierte Seite gelenkt wurde kann absofort komplett ausspioniert werden, sowohl die entsprechenden URLs können gesammelt werden, als auch die dort eingegebenen Zugangsinformationen oder andere private Daten wie z.B. TANs oder PINs. Betroffen sind scheinbar der Internet Explorer 6 sowie 7 und 8 Beta.
Bekanntlich lässt sich der Internet Explorer unter Windows nicht ohne erhebliche Beeinträchtigung des Systems entfernen, so dass prinzipiell jede Windowsinstallation betroffen ist .. der IE schlummert schliesslich immer auf der Platte und viele Microsoftprodukte machen sich meiner Erfahrung nach nicht einmal die Mühe, den Standardbrowser aufzurufen (in meinem Fall Firefox 3) sondern rufen direkt den IE auf. Auch wenn man das garnicht möchte.
Ob die alternative Browser auch betroffen sind, steht noch nicht fest. Für Firefox allerdings gibt es die Erweiterung "NoScript", welche die auf Javascript basierten Angriff blocken dürfte.
Details zu der Lücke findet man im oben verlinkten Artikel auf heise.de
Fazit: Mal wieder ein genialer Streich aus Redmond. Vielleicht wachen jetzt endlich mal die Leute auf und beschäftigen sich mit den alternativen zum Monopolisten.