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Archiv für Dezember, 2010

qmail + vpopmail: Mails von einem Server auf einen anderen transferieren per SMTP

30. Dezember 2010 Keine Kommentare

Um die Mails aus vpopmail Postfächern bzw. maildir Postfächern von einem Server auf den anderen zu bekommen, kann man diese Postfächer einfach in ein .tar.gz File packen und auf dem anderen Sever entpacken. Fehlen allerdings die entsprechenden root Rechte, so geht das ganze auch mit qmail-inject und SMTP.

Folgendes Script schiebt alle Mails aus dem new/ Verzeichnis eines Maildirs in die lokale Queue. Das setz voraus, dass per „smtproutes“ qmail weiß, wohin er die Mails schicken soll:

beispiel.de:1.2.3.4

Und hier das kleine Kopierscript:

cd /var/vpopmail/beispiel.de
for i in `find -maxdepth 1 -type d`; do [ -a „$i/.maildir/new“ ] && for x in `ls -1 $i/.maildir/new`; do X=`echo $i | sed -e ’s/\.\///’`; echo -n .; qmail-inject $X@beispiel.de < $i/.maildir/new/$x; done; echo; done

Und schon rödelt der lokale qmail und schickt die Mails an die oben eingerichtete Adresse. Bei einigen Mails klappt das auslesen mit qmail-inject leider nicht richtig, daher ist diese Methode nicht 100%ig sicher. Aber sie funktioniert 😉

Ach ja, das Script gewinnt sicherlich keinen Schönheitspreis, aber eine Fortschrittsanzeige ist per „.“ dabei!

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Mit tar übers Netzwerk kopieren

26. Dezember 2010 Keine Kommentare

Ab und zu möchte man doch mal etwas von einem Linux-Server auf einen anderen kopieren, z.B. beim Umzug einer oder mehrerer Domains von einem auf den anderen Server. Vorausgesetzt man hat auf beiden Linux-Servern Shellzugang, so kann man folgende Kommandoverkettung nutzen, um per tar + ssh über das Netzwerk die Dateien und Ordner inklusive Datendurchsatzanzeige und Datenpufferung zu kopieren:

cd /hier/liegt/das/alte/zeug
tar cpf – * | mbuffer -m 200M | ssh @ tar xpf – -C /hier/soll/das/alles/hin

Nutzt man „mbuffer“, so sieht man sowohl den aktuellen Pufferfüllstand, als auch die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit im Netzwerk. Per „-m 200M“ wird der Puffer auf dem aktuellen System auf 200 Megabyte gesetzt. Je größer der Puffer, desto mehr RAM muss die aktuelle Maschine haben.

Die Ausgabe sieht dann Beispielhaft wie folgt aus:

in @ 286 MB/s, out @ 91.4 kB/s, 64.0 kB total, buffer 100% full
[….]
in @ 0.0 kB/s, out @ 1304 kB/s, 3227 MB total, buffer 0% full
summary: 3227 MByte in 6 min 34.3 sec – average of 8380 kB/s

Den „mbuffer“ kann man natürlich auch weglassen, dann fehlen allerdings jegliche informelle Anzeigen:

cd /hier/liegt/das/alte/zeug
tar cpf – * | ssh @ tar xpf – -C /hier/soll/das/alles/hin

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