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qmail + vpopmail: Mails von einem Server auf einen anderen transferieren per SMTP

30. Dezember 2010 Keine Kommentare

Um die Mails aus vpopmail Postfächern bzw. maildir Postfächern von einem Server auf den anderen zu bekommen, kann man diese Postfächer einfach in ein .tar.gz File packen und auf dem anderen Sever entpacken. Fehlen allerdings die entsprechenden root Rechte, so geht das ganze auch mit qmail-inject und SMTP.

Folgendes Script schiebt alle Mails aus dem new/ Verzeichnis eines Maildirs in die lokale Queue. Das setz voraus, dass per „smtproutes“ qmail weiß, wohin er die Mails schicken soll:

beispiel.de:1.2.3.4

Und hier das kleine Kopierscript:

cd /var/vpopmail/beispiel.de
for i in `find -maxdepth 1 -type d`; do [ -a „$i/.maildir/new“ ] && for x in `ls -1 $i/.maildir/new`; do X=`echo $i | sed -e ’s/\.\///’`; echo -n .; qmail-inject $X@beispiel.de < $i/.maildir/new/$x; done; echo; done

Und schon rödelt der lokale qmail und schickt die Mails an die oben eingerichtete Adresse. Bei einigen Mails klappt das auslesen mit qmail-inject leider nicht richtig, daher ist diese Methode nicht 100%ig sicher. Aber sie funktioniert 😉

Ach ja, das Script gewinnt sicherlich keinen Schönheitspreis, aber eine Fortschrittsanzeige ist per „.“ dabei!

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Wer hat noch nicht, wer Spamt noch mal?

30. Januar 2008 1 Kommentar

Wer kennt das nicht: 100 Mails abgeholt, 99 davon sortiert der Mailclient (z.B. Thunderbird) direkt als Spam aus, die letzte verbliebene Mail ist tatsächlich kein Spam. Der Kampf gegen den Spam ist ein Wettrennen, das von den „guten“ nicht gewonnen werden kann. Ich renne trotzdem mit und habe neben Spamassassin nun noch ein eigenes kleines Plugin für den SPP-Patch für Qmail geschrieben. Dieser Patch erweitert qmail-smtpd um Plugins, welche in jeder beliebigen Sprache (Shell, C, PHP, Perl, Python …) geschrieben werden können, hauptsache die Shell kann es ausführen.

Mein Plugin prüft direkt nach dem „DATA“-Befehl des Senders dessen IP-Adresse auf vorhandensein in der RBL-Liste von spamcop.net. Dort sind IP-Adressen von Spamversendersystemen gelistet inklusive Gründe, wieso die IP-Adresse gelistet wurde. Natürlich ist man als Serverbetreiber von der Korrektheit des Anbieters und auf dessen Sorgfalt angewiesen, nach langer Laufzeit konnte ich allerdings bisher keine falschen Einordnungen feststellen. Anhand des folgenden Bildchens erkennt man sehr gut, dass durch den Einsatz des IP-Checks rund 50% des Spamaufkommens schon direkt bei der Kommunikation mit dem Mailserver abgelehnt werden konnte.

Spamstatistik

Mein Plugin kann hier heruntergeladen werden. Geschrieben wurde es mit der Shell und ist relativ einfach erweiterbar und verständlich. Benutzung auf eigene Gefahr!

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